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Lagerlogistik-Kurs für geflüchtete Menschen
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Artikel der Südwest Presse über die Langenauer Nähstube
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Artikel in der Langenau Aktuell über die Nähstube
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Infobrief Bundeskanzleramt zu Flucht und Integration
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14.06.2016:

http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Langenau-baut-neue-Asylunterkunft-neben-der-alten;art1158552,3879037

 

Langenau baut neue Asylunterkunft neben der alten

Rund 2,2 Millionen Euro kostet ein neues Asylheim in der Riedheimer Straße. Der Langenauer Gemeinderat hat jetzt den Bauauftrag vergeben.

In direkter Nachbarschaft zur Gemeinschaftsunterkunft des Alb-Donau-Kreises in der Riedheimer Straße baut die Stadt Langenau ein neues Flüchtlingsheim für die Anschlussunterbringung. Die Weichen dafür hatte der Gemeinderat einstimmig im Dezember 2015 gestellt. Damals waren die Räte – basierend auf einer Prognose des Gemeindetags – noch davon ausgegangen, dass die Stadt 2016 150 bis 200 Personen neu aufnehmen muss.

Diese Vorhersage wurde mittlerweile deutlich gekappt. Die Verwaltung rechnet damit, dass dieses Jahr rund 80 Flüchtlinge untergebracht werden müssen, teilt Beigeordneter Christoph Schreijäg auf Anfrage unserer Zeitung mit. „Das Land und auch wir rechnen aber damit, dass in den nächsten Jahren weitere Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden und in den Kommunen auch entsprechend unterzubringen sind.“

Das neue Asylbewerberheim wird auf einem schmalen, freien Grundstück entlang der Bahnlinie gebaut. Und zwar von einer Holzbaufirma aus Öpfingen; das beschlossen die Räte einstimmig. Das Angebot der Öpfinger schnitt in einem Bewertungsverfahren gegen zwei weitere Bewerber am besten ab. Außerdem hat die Baufirma für den Alb-Donau-Kreis in Laichingen schon ein ähnliches Vorhaben umgesetzt.

Rund 2,2 Millionen Euro wird der aus Brettsperrholz errichtete dreigeschossige Gebäuderiegel mit Satteldach kosten. Allerdings muss die Stadt das Vorhaben voraussichtlich nicht komplett selbst finanzieren. Für die Flüchtlingsunterkunft hat die Stadt beim Land einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm „Wohnraum für Flüchtlinge“ beantragt.

Weil die zuständige Behörde derzeit offenbar sehr viele Anträge zu bearbeiten hat, erhielten die Langenauer eine Baufreigabe – aber noch keine endgültige Förderzusage, teilt Beigeordneter Schreijäg mit. „Wir rechnen nach wie vor mit einer Förderung von 25 Prozent.“

Bis zu 78 Personen werden im Asylheim unterkommen, es sind laut Plan sechs Wohneinheiten für Familien und zwölf für Einzelpersonen vorgesehen. Laubengänge führen in den oberen Geschossen zu den Wohnungen. Außerdem ist eine größere Gemeinschaftsküche, ein Gemeinschaftsraum und Platz für die Kinderbetreuung vorgesehen sowie Zimmer für die Verwaltung der Unterkunft. Im September soll mit dem Bau begonnen werden, im Januar 2017 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Bürgermeister Daniel Salemi wird im Vorfeld nochmals das Gespräch mit dem Bauunternehmen suchen. Es geht darum, noch einige Details zu verändern. So sollen Gemeinschaftsräume und Büros ins Erdgeschoss verlegt, die Laubengänge etwas verbreitert werden. Es sei anzunehmen, dass diese gerade im Sommer von den Bewohnern als Ersatzbalkone genutzt werden, hieß es in der Sitzung. Dann könnte es dort eng zugehen. Werden die Umplanungen umgesetzt, schlägt dies mit weiteren 70.000 Euro zu Buche.

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09.06.2016:

In der nächsten Gemeinderatssitzung am Freitag, den 10.06.2016 ab 16.00 Uhr steht die Vergabe des Neubaus einer Flüchtlingsunterkunft zur Anschlussunterbringung in der Riedheimer Straße  auf der Tagesordnung.

Am 24.05.2016 hat ein Bewertungsgremium – der Arbeitskreis Asyl Langenau war mit einem Mitglied vertreten – die Planungen gesichtet und einen Vergabevorschlag erarbeitet. Über diesen wird nun der Gemeinderat nach einer kurzen Vorstellung und Erläuterung der eingereichten Planungen Beschluss fassen.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind jederzeit willkommen.

 

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